My first Competition  in Innsbruck, 21.2.16

 

My first Competition  in Innsbruck, 21.2.16

 

Das ganze Abenteuer begann am Samstag mit der langen Anreise. Jeder mit seinem Koffer, Tauchtasche und sonstigem Gepäck wie Yogamatte füllten wir das Auto von unten bis oben.

 

Während der Fahrt wurden noch allfällige Unsicherheiten geklärt und den Neulingen, inkl. mir, ganz detailliert geschildert, wie das denn an einem Apnoewettkampf  genau abläuft, denn zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keinen blassen Schimmer davon.

 

Als wir dann die Startliste im Auto durchgingen bemerkten wir, dass das Coachen, so wie es geplant war, nicht möglich sein würde weil wir bei den Angaben im Voraus uns nicht genügend abgesprochen hatten. Schon näher am Ziel verpflegten wir uns mit tiroler Spezialitäten, und trafen darauf mit winziger Verspätung beim Vortrag ein.

 

Dieser war wirklich sehr spannend, doch mit 3 Stunden hatten wir nicht gerechnet und waren nicht ausreichlich verpflegt dafür. Danach ging es aber mit umso grösserer Freude ans Essen beim Griechen gleich nebenan. Ein wahres Festessen war es!

 

Gegen Ende des Abends kamen wir dann doch noch mit einer einigermassen akzeptablen Strategie fürs Coachen auf, und beruhigt konnten wir die Nacht im Hotel verbringen.

 

Am nächsten Morgen war es dann soweit. Für mich das schwierigste war, am sehr schmackhaft aussehenden Frühstücksbuffet vorbeizulaufen – vor dem Tauchen muss man es leider lassen.

 

Angereist und stationiert im Hallenbad bauten wir unsere entspannten Plätzchen auf, rechneten unsere Startzeiten für Tabelle, Atemübungen etc. aus und horchten noch den letzten Anweisungen. Danach war Funkstille angesagt; jeder ging durch sein Ritual um sich möglichst komplett entspannen zu können trotz den Wettkampfbedingungen. Dann rückte das „Official Top“ immer näher, volle Konzentration.

 

Durchbeissen, Maximalleistung ist gefragt! Beim Auftauchen das Protokoll, alles sauber. Weisse Karte, und die Freude ist gross! Mit 3:57 gelang mir ein PB. Doch noch ist nicht Zeit zu Feiern. Gleich geht’s weiter mit Coachen, und danach wieder Funkstille. Vorbereitung für die zweite Disziplin.

 

Jetzt noch etwas dehnen, sonst ist das Protokoll dasselbe. Entspannung, Entspannung und nochmals Entspannung.

 

Zwei Längen eintauchen, an das kalte Wasser gewöhnen und dann ging es los. Und wieder heisst es kämpfen, aber nicht zu weit! Ich konnte mit einer passenden Leistung 53m DNF abrufen. Mir war der Tag super gelaufen und ich war wirklich zufrieden.

 

Nach dem Aufräumen ging es zur Rangverkündigung. In der Kategorie Newcomer schaffte ich es auf den 2. Rang Statik und auf den 4. Rang DNF. Sehr zufrieden und mit einer neuen Maske durfte ich mit den anderen wieder nachhause fahren. Ein tolles Erlebnis!

 

Liebe Grüsse

 

Loris Graf

 

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